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038 · Schwarze Ladung
25.04.1976
Peter Borgelt (Oberleutnant Peter Fuchs) · Alfred Rücker (Leutnant Lutz Subras)
Bildkommentar bei Maus-Berührung
Bild-Quelle: Screenshot aus obigem Film. · ©: MDR, NDR, RBB. [Mehr]
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| Regie |
Otto Holub |
| Buch |
Hans Siebe |
| Vorlage |
Hans Siebe (Kriminalerzählung «Schwarze Ladung», Romanheft «Das neue Abenteuer» 243) |
| Kamera |
Helmut Borkmann |
| Schnitt |
Gisela Schmidt |
| Musik |
Rudi Werion |
| Stabliste |
Komplette Stabliste |
| Produktion |
DDR-FS |
| Darsteller |
Irma Münch (Irmgard Meyer, Buchhalterin im Haushaltwaren-Elektro-Lager) · Gerd Ehlers (Herr Rottmann, Lagerverwalter im Haushaltwaren-Elektro-Lager) · Ingolf Gorges (Beifahrer Schreiber) · Fred Delmare (Rolf Gürtner, Kraftfahrer bei Gütertrans) · Giso Weißbach (Harald Röhl, Teilhaber der Firma Heinrich Menge Andenkenvertrieb) · Marga Legal (Clara Menge, Inhaberin der Firma Heinrich Menge Andenkenvertrieb) · Renate Krößner (Margit Schirmer, Angestellte im Haushaltwaren-Elektro-Lager) · Iris Bohnau (Frau Liebig, Heimarbeiterin) · Ruth Kommerell (Frau Pluschke, Nachbarin von Irmgard Meyer) · Hertha Thiele (Frau Brinkmann, Tante von Irmgard Meyer) · Horst Lebinsky (Horst Rasch, Beifahrer) · Harry Küster (Paul Krämer, Lagerarbeiter im Haushaltwaren-Elektro-Lager) · Günter Sonnenberg (Bereichsstellenleiter vom Haushaltwaren-Elektro-Lager) · Alfred Lux (Hans Ritter, Kraftfahrer bei Gütertrans und VP-Helfer) · Wolfgang Thal (K-Techniker) · Wolfgang Ernst (Kriminalist) · Gudrun Wendler (Ärztin) · Gert Hänsch (Herr Löffler, Inhaber eines Souvenirladens) · Charlotte Stähnisch (Nachbarin von Irmgard Meyer) · Willi Schrade (Taxifahrer) · Erik Veldre (ABV) |
| Täter |
Infos anzeigen
Rolf Gürtner, Kraftfahrer bei Gütertrans (Fred Delmare) Harald Röhl, Teilhaber der Firma Heinrich Menge Andenkenvertrieb (Giso Weißbach)
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| Inhalt |
Umfangreiche Bildseiten im Menü am Ende der Seite.
In «Schwarze Ladung» hat der Lagerverwalter eines Großmarktes für elektrische Haushaltsgeräte, Rottmann (Gerd Ehlers), seine eigene Auffassung von der Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit und leistet damit dem Diebstahl in großem Maße Vorschub. Die Nachricht von einer vorgezogenen Inventur setzt einige Mitarbeiter in Aufregung. Zudem geschieht ein Einbruch, der so manipuliert ist, daß der Verdacht auf Rottmann gelenkt werden soll. Als die Buchhalterin Meyer (Irma Münch) einen Herzinfarkt erleidet und an dessen Folgen stirbt, verfolgt die Kriminalpolizei auch diesen Pfad und findet im Schuppen des Wochenendhauses der Toten tatsächlich die gestohlenen Waren. Die weiteren Ermittlungen ergeben, daß Frau Meyer einen zwölf Jahre jüngeren Liebhaber hatte, den Teilhaber einer privaten Andenkenfirma, Harald Röhl (Giso Weißbach). Ihn zu überführen, bedarf der gründlichen Beschäftigung der Kriminalisten mit Fragen der Arbeitsorganisation zwischen dem Lager, einer Andenkenfabrik und dem staatlichen Speditionsunternehmen. Röhl und ein beteiligter Kraftfahrer haben Waren abgezweigt, mit gefälschten Rechnungen verkauft und die Defizite mit Lagerbeständen wieder aufgefüllt. Mitschuldig, wenn auch nicht an der Tat beteiligt, aber sie durch ihre Sorglosigkeit befördernd, ist der Lagerverwalter, aber auch die tote Buchhalterin. Quelle: Peter Hoff |
| Länge |
63 Minuten |
| Technik |
35 mm col Lichtton |
| Drehort/zeit |
Berlin und Umgebung Drehzeit: 21.07. bis 28.08.1975 |
Bemerkung / Musiktitel |
Zuschauerbeteiligung: 57,6 % Arbeitstitel: «Tiefenprüfung» / «Fische vom Amazonas»
Neben individual- bzw. sozialpsychologisch motivierten «Fällen» behandelt die «Polizeiruf»-Reihe immer wieder handfeste Delikte, hinter denen die Absicht der individuellen Bereicherung steht und die «zum Nachteil sozialistischen Eigentums» verübt werden. Meist sind es Schlamperei und Leichtfertigkeit bei der Beachtung von Vorgaben und Weisungen zur Sicherung von Lagerräumen und Werkstätten, die Verbrechen befördern, so auch in «Schwarze Ladung». Giso Weißbach, Schauspieler, Moderator und Schlagersänger, legt den Harald Röhl als einschichtigen Antipathieträger an: schön, aber fies, der seine deutlich zur Schau getragene Männlichkeit, gesteigert noch durch entsprechende Statussymbole wie ein Motorboot, zur Realisierung seiner kriminellen Pläne einsetzt. Immerhin bringt er es fertig, aus der verkümmernden Witwe Meyer wieder eine schöne, liebesfähige Frau zu machen, die er für seine Bereicherung ausnutzen kann, während er sich bereits um eine Jüngere bemüht. Sein Beispiel, die Art, wie er mit Frauen umgeht, und die Anziehungskraft, die ein Motorboot auf Frauen ausübt, lassen Röhl zum nachstrebenswerten Vorbild für den kleinen und unansehnlichen Kraftfahrer Gürtner (Fred Delmare) werden und stimulieren diesen zum kriminellen Mittun. Quelle: Peter Hoff
In der Urfassung des Drehbuches stand, daß Lutz Subras ein Grundstück in Berlin-Mahlsdorf (heute PLZ 12623) betritt, auf dem gerade ein Haus verputzt wird.
Einer der Arbeitstitel war «Fische vom Amazonas». Grund dafür war, daß die Firma Menge statt eines Andenkenladens ursprünglich einen Zoologieladen haben sollte.
Auch schon zu DDR-Zeiten machte man sich durchaus Gedanken über die Einschaltquoten. Dabei wurde natürlich auch das Programm von ARD und ZDF gegenübergestellt. «Schwarze Ladung» mußte es bei seiner Erstausstrahlung am 25.04.1976 mit «Am laufenden Band» (ARD) von Rudi Carrell und dem Film «Gräfin Mariza» (ZDF) aufnehmen. |
Fuhrpark / RFT-Geräte |
Trabant 601 Kombi · EY 40-44 · Auto von Rolf Gürtner Lada 2102 · EX 54-93 · Auto von Harald Röhl W 50 L · ? · Betriebsfahrzeug von Rolf Gürtner Barkas B 1000 · ? · Krankenwagen Wolga M 24 · VP 00-3038 · Funkstreifenwagen Wartburg 353W Tourist · IU 77-47 · Einsatzwagen der K |
Sendungen |
25.04.1976 DDR1 · 26.04.1976 DDR1 · 13.07.1993 SFB · 26.06.1994 3sat · 02.07.1994 MDR · 05.07.1996 SFB · 27.12.1999 SFB · 24.06.2000 ORB · 04.10.2001 NDR · 08.01.2002 MDR · 04.03.2002 SFB · 30.04.2004 NDR · 05.07.2005 MDR · 24.02.2009 MDR · 02.08.2010 RBB · 08.08.2010 3sat · |
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